Der Tambourenverein Steinen rennt im Moment von Konzert zu Konzert. Nach Auftritten von Kirchberg und Steinen liefen bereits die die Vorbereitungen fürs Sechseläuten.

Etwas ein halbes Jahr seit dem Jungtambourenfest Ende September in Steinen ist bei uns in Sachen Auftritt nicht viel geschehen. Das bedeutet nicht, dass wir auf der faulen Haut gelegen sind. Neben dem Trommeln des Narrentanzes an den drei Fasnachtstagen wurde fleissig geübt und mit Jack Daniel's und Freestyle zwei neue Stücke einstudiert, welche uns über den Winter zu beschäftigen wussten. Mit zwei Probemorgen an Samstagen und einem Monat doppelter Probearbeit waren wir schliesslich für die Drumshow in Kirchberg vom 29. März gerüstet. Die Stimmung im ausverkauften Saalbau in Kirchberg war grossartig, denn die verschiedenen Trommel- und Schlagzeugformationen wussten das Publikum zu begeistern. Für uns war es insofern ein ganz spezieller Anlass, weil in einem über drei Stunden dauernden Konzert nur auf Schlaginstrumenten gespielt wurde.

Auch am Jahreskonzert des Musikvereins, der Jugendmusik und der Tambouren in Steinen eine Woche später wurde der gelungene Auftritt mit einem tosenden Applaus bedankt. Wir freuen uns bereits auf das Jahreskonzert 2004

Nach zwei Konzerten in kurzer Zeit wurde bereits für den nächsten Auftritt am Sechseläuten in Zürich geübt. Jedes Jahr, wenn die Zünfte aus Zürich den Böög verbrennen und damit den Winter vertreiben und den Frühling begrüssen, wird jeweils ein Gastkanton eingeladen. Dieses Jahr wurde der Kanton Zürich angefragt, sich von seiner besten Seite zu präsentieren. Bei der Gelegenheit hatten auch wir die Ehre, voreiner riesigen Zuschauerkulisse aufzutreten. Am Samstag traten die aktiven Tambouren um 15.15 Uhr auf dem Lindenhof in einem Festzelt an einer Unterhaltungsshow auf. Es gaben bis 21.30 Uhr verschiedene Formationen aus der Schwyzer Musikwelt in den Bereichen Ländler- und anderer Unterhaltungsmusik ihr Können zum Besten.

Am Sonntag fand der Kinderumzug statt und auch hier durften wir uns zeigen. Unser Nachwuchs zog in traditioneller Weise mit "Sännächutäli" durch die Zürcher Gassen. Für diesen Anlass musste fleissig geübt werden, denn mit einer umgehängten Trommel wird das Gehen nicht einfacher und wenn es dazu noch im Schritt zum getrommelten Marsch geschehen soll, wobei die Trommel ständig auf- und abschwingt, braucht es viele Übungsstunden, damit man am Tag X schliesslich zu all dem noch ein cooles Lächeln aufsetzen kann. Doch die talentierten Kids sind das ganze Jahr über mit Eifer am Üben und auf einem hervorragenden Stand.
Wenn also in letzter Zeit vom See her in Steinen heftig marschiert und getrommelt wurde, ist nun die Frage nach dem "Wieso" geklärt.

Montags um 15.00 Uhr fand der Umzug der "Grossen" statt. Während der grösste Teil unseren Reihen sich als altehrwürdiger "Roter Schwyzer" präsentierte, hat der andere Teil mit der Fasnachtsgesellschaft das Dorf Steinen mit seinem beliebtesten Brauchtum vorgestellt.

Fotogalerie Sechseläuten-Kinderumzug

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